Herzlich willkommen!

Ohne Fotografie ist der Moment für immer verloren, so als ob es ihn nie gegeben hätte.

(Richard Avedon)

 

Ein Porträt entsteht nicht in der Kamera, sondern davor und dahinter. Bei mir braucht es für ein Porträt immer eine Partnerschaft, diese kann dann Sekunden, Stunden, Tage oder Jahrzehnte dauern. Aber unabhängig welcher Zeitrahmen auch immer – etwas wird gegeben, etwas genommen, und das Foto ist letztlich die Summe davon. Die porträtierten sollten sich so zeigen, wie sie es wollten, sie sollten entscheiden, was sie anziehen, wie sie das Haar tragen, ob sie sich schminken oder nicht...

 

Porträts entstehen im gemeinsamen Vertrauen.

ART ©2016 JK

"Wenn man bei einer Portraitaufnahme hofft, die Stille im Inneren eines einverstandenen Opfers einzufangen, sollte man sich der Schwierigkeit bewußt sein, die es mit sich bringt, einen Photoapparat zwischen Hemd und Haut zu schieben. Beim Bleistiftportrait ist es der Zeichner, in dessen Innerem Stille herrschen sollte."

 

  • Ein gutes Foto ist ein Foto, auf das man länger als eine Sekunde schaut.
  • Fotografieren, das ist eine Art zu schreien, sich zu befreien … Es ist eine Art zu leben.
  • Natürlich ist es immer Glück.
  • Deine ersten 10.000 Fotos sind Deine Schlechtesten.
  • Fotografieren bedeutet gleichzeitig und innerhalb von Sekundenbruchteilen zu erkennen – einen Sachverhalt selbst und die strenge Anordnung der visuellen wahrnehmbaren Formen, die ihm seine Bedeutung geben. Es bringt Verstand, Auge und Herz auf eine Linie.
  • Das eine Auge des Fotografen schaut weit geöffnet durch den Sucher, das andere, das geschlossene, blickt in die eigene Seele.

 

Henri Cartier-Bresson

 

Zu all den Dingen, die wir nicht sehen können, gesellen sich noch die Dinge, die wir nicht sehen wollen, weil wir uns entschieden haben, sie zu ignorieren. Im Augenblick habe ich zum Beispiel beschlossen, das Geräusch meines Atems, das Gefühl des Rings an meinem Finger, den Anblick der Brille direkt auf meiner Nase, ja sogar den der Nase selbst zu ignorieren. Die Blende einer Kamera und die Pupille sind nicht dazu da, Informationen hereinzulassen, sondern dazu, welche auszublenden. Wer je eine Kamera in der Hand hatte weiss, dass zuviel Information einen genauso blind machen kann wie zuwenig. Wenn Sie sich alle neun Sinfonien von Beethoven gleichzeitig anhören wollen, würden Sie nur den Krach hören.

 

K.C. Cole

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